Samstag, 28. März 2026

Kreuzfahrt durch die Karibik 2026 und Transatlantik bis nach Hamburg


Martinique:
Fort de France

Guadeloupe: Pointe-á-Pitre
St. Lucia: Castries
Barbados: Bridgetown
1 Seetag
St. Vincent: Kingstown
Grenada: Grenada
Martinique: Port de France
Guadeloupe: Pointe-á-Pitre
St Maarten: Philipsburg
6 Seetage
Portugal/Azoren: Ponta Delgada (Sao Miguel)
4 Seetage
Deutschland: Hamburg

Flug: mit
Schiff: MSC Virtuosa, Kabine 8078
 


29.03.26
Martinique:
Fort de France

Plan für heute: Landung, Einschiffung, Erholung und Genus.
Martiniques Hauptstadt zeigt sich wohl am schönsten, wenn man sie vom Schiff aus erkundet.
Dieser Ort zählt zu den schönsten Buchten der Welt!
Wir haben nicht so viel Zeit um hier was zu erkunden,
aber keine Sorge, unser Schiff wird in ein paar Tagen wieder hier sein.

 




30.03.26
Guadeloupe:
Pointe-á-Pitre


Pointe-à-Pitre, die wirtschaftliche und kulturelle Hauptstadt von Guadeloupe, ist eine pulsierende, überraschende Stadt, die mitunter etwas verwirrend, aber stets faszinierend ist. Von farbenfrohen Märkten und Kolonialhäusern über Streetart und bedeutende Museen bis hin zu lebhaften Uferpromenaden offenbart sie eine urbane Seite Guadeloupes, die tief in der Geschichte verwurzelt und gleichzeitig weltoffen ist. Pointe-à-Pitre liegt auf der Insel Grande-Terre

Cascade aux Écrevisses
Mitten im Herzen des Nationalparks Guadeloupe, an der berühmten Route de la Traversée (Querstraße), liegt die Cascade aux Écrevisses (Krebswasserfall), eine der meistbesuchten Naturattraktionen des Archipels. Leicht zugänglich, ist sie ein beliebtes Ziel für Familien, Wanderer und Naturliebhaber. Der gut ausgebaute Wanderweg ermöglicht es jedem, diese bezaubernde Landschaft zwischen üppiger Vegetation und einem Becken mit kristallklarem Wasser zu genießen.
Der 10 Meter hohe Wasserfall, gespeist vom Fluss Corossol, stürzt in ein natürliches Becken – der perfekte Ort, um sich nach einer Wanderung unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes abzukühlen.


Strand von Malendure
An der Westküste der Insel Basse-Terre, in Bouillante, liegt der atemberaubende Strand von Malendure mit seinem schwarzen Vulkansand, dem kristallklaren Wasser und der außergewöhnlichen Artenvielfalt der Meeresbewohner. Hier erstreckt sich auch das berühmte Cousteau-Naturreservat – eine Einladung zum Eintauchen in ein natürliches Aquarium voller Leben. Die Regina, Krisi und Marcel haben mit einem Kajak das Schnorchel -Gebiet gut erkundet, die anderen Drei habe auf genüssliche Strandzeit gesetzt. Am Ende des Tages waren alle zufrieden und begeistert, was sehr wichtig ist!










30.03.26
St. Lucia:
Castries

Castries ist die Hauptstadt und größte Stadt von St. Lucia und zugleich Regierungssitz der Insel. Die Stadt hat, einschließlich des Umlands, etwa 70.000 Einwohner.
Die Stadt liegt an der Westküste von St. Lucia, an der Mündung des Hafens von Castries. Die Stadt erstreckt sich auf einer Halbinsel ins Karibische Meer.
Dank ihres tropischen Klimas und der malerischen Landschaft ist Castries ein beliebtes Touristenziel. Die Stadt beherbergt zudem zahlreiche historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten.
Uns treibt aber die Neugier auf den Sugar Beach, der zwischen den zwei Pitons liegt. Mit einem Boot und einem lustigen Guide machen wir und auf dem Seeweg zu unserem Wunschziel.


Sugar Beach
Da St. Lucia vulkanischen Ursprungs ist, haben die meisten Strände schwarzen Sand. Sugar Beach hingegen lässt jedes Jahr weißen Sand importieren, um ein authentischeres karibisches Stranderlebnis zu bieten. Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten gibt es in Hülle und Fülle, und der Strand selbst ist so malerisch, dass wir von hier gar nicht mehr wegwollen!
Der Name Sugar Beach, bezieht sich auf ein Gebäude aus der ehemaligen Zuckerfabrik, aus dem 18. Jahrhundert, heute steht das Gebäude auf dem Gelände von A Viceroy Resort und bietet eine luxuriöse Atmosphäre mit elegant gestalteten Villen.
Der Strand liegt zwischen den Pitons, auf einer fast 80 Hektar großer Umgebung. Die Region ist von tropischer Vegetation geprägt und bietet ein ruhiges und total karibisches Flair.


Die Pitons -
Gros Piton / Piton-Mitan-Kamm / Petit Piton

Die Pitons, zwei vulkanische Felsnadeln, die sich nebeneinander aus dem Meer erheben (770 m bzw. 743 m hoch) und durch den Piton-Mitan-Kamm verbunden sind, das große Gebiet nahe der Stadt Soufrière ist 2.909 Hektar groß. Der Vulkankomplex beherbergt ein Geothermalgebiet mit Schwefelfumarolen und heißen Quellen. Korallenriffe bedecken fast 60 % der Meeresfläche des Gebiets. Eine Untersuchung ergab fast 170 Fischarten und viele andere Seebewohner. Die vorherrschende Vegetation an Land besteht aus tropischem Feuchtwald, der in subtropischen Regenwald übergeht, mit kleinen Gebieten aus Trockenwald und feuchtem Elfenwald auf den Gipfeln. Auf dem gesamten Bergareal wurden unzählige Pflanzen und Tierarten entdeckt und katalogisiert. Das ist ein wahres Paradies!

Marigot Bay
Marigot Bay, St. Lucia – vom Pulitzerpreisträger James Michener als „die schönste Bucht der Karibik“ beschrieben.
Die Bucht diente schon oft als Filmkulisse – von den tropischen Inselszenen des Original- „Dr. Dolittle“ mit Rex Harrison, Samantha Eggar und Anthony Newly über „Fire Power“ mit Sophia Loren und „Water“ mit Michael Caine bis hin zu „Fluch der Karibik“ mit Johnny Depp. Filmstars und Prominente lebten hier, und Oprah Winfrey, Nicolas Cage, Michael Caine und Eddie Murphy wurden alle schon auf ihren Superyachten in der Bucht gesichtet.
Die Bucht liegt etwa sechs Kilometer südlich von Castries an der Westküste von St. Lucia, an der windgeschützten, dem Karibischen Meer zugewandten Seite der Insel.
Sie ist der tiefste natürliche Hafen der östlichen Karibik und wird durch die Landzunge La Bas im Norden in zwei Hälften geteilt. Die innere Bucht ist zusätzlich durch die Landzunge geschützt und gilt als anerkannter „Hurrikan-Hafen“, wahrscheinlich der sicherste natürliche Hafen in der östlichen Karibik.


31.03.26
Barbados:
Bridgetown

Bridgetown
Die ersten indigenen Völker Amerikas fühlten sich vom heutigen Careenage River mit seinem natürlichen Hafen angezogen. Diese frühen Siedler nannten die Stadt „Indian Bridge“ nach der ersten Brücke, die den Fluss überspannte, bevor sie in St. Michael und schließlich in Bridgetown umbenannt wurde. 1966 erlangte Barbados seine Unabhängigkeit von Großbritannien und erhielt verschiedene nationale Symbole: die Nationalflagge mit dem zerbrochenen Dreizack, das Wappen mit den Blumen des Stolzes von Barbados, einem Delfin als Symbol für die Fischerei, einem Pelikan und Zuckerrohr auf einem Andreaskreuz als Symbol für die Zuckerindustrie.

Barbados erlangte 1966 seine Unabhängigkeit und hat seitdem viele Veränderungen erlebt. Das faszinierende Erbe von Barbados rückte 2011 in den Fokus der Weltöffentlichkeit, als Bridgetown zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Rihanna Drive
Hier wurde eine Ikone geboren: eine Seitenstraße am Rande von Bridgetown. Sie liegt abseits des geschäftigen Verkehrs des mächtigen Gryner Highway und ist vom Ufer aus gut zu hören. In dieser Gegend begann alles, genauer gesagt in einem grün-gelben Haus mit roten Verzierungen und leuchtend blauen Gehwegen. Ja, das ist der Punkt, der ein Mädchen von der Insel mit großen Träumen zu einer Milliardärin und Protagonistin dieser Geschichte formte. Heute ist diese Straße als kulturelles Wahrzeichen bekannt „Rihanna Drive“, doch einst war sie einfach nur die Westbury Road und die Heimat der großartigen Robyn Rihanna Fenty.

Brownes Beach
Wir wollen mitten im Geschehen an Barbados' Küste sein, da ist der Brownes Beach genau das Richtige für uns. Dieser etwa 800 Meter lange Strandabschnitt im Südwesten mit cremeweißem Sand, sanften Wellen und einem pulsierenden Strandleben ist nur fünf Gehminuten von der Stadt entfernt und bietet eine unvergleichlich entspannte, familienfreundliche Atmosphäre. 

Obwohl die Strände auf Barbados im Allgemeinen schön sind, ist dieser hier außergewöhnlich. Der Sand ist weich und makellos, und die Pflege dieses Naturjuwels wird mit besonderer Sorgfalt betrieben.


Swan und Broad Street

Die Swan und die Broad Street sind historisch Straßen zum Flanieren. Früher waren die Gebäude Wohnhäuser mit Geschäften im Erdgeschoss. Heute beherbergen sie ausschließlich Geschäfte, die vor allem von Einheimischen frequentiert werden und sich an die Bevölkerung mit geringem Einkommen richten. Eine große Auswahl an Kleidung, Kurzwaren und kleinen Einkaufszentren mit Kiosken wird von Menschen aus aller Welt betrieben. Das ist unser Rückweg zum Hafen, wir genießen die außergewöhnliche Atmosphäre.



01.04.26
1 Seetag


Ein Seetag ist immer eine gute Gelegenheit um das Schiff vorzustellen.

Der Name der MSC Virtuosa leitet sich vom Wort „Virtuose“ ab, was so viel wie „jemand, der in einem bestimmten Bereich überaus begabt ist“ bedeutet. Die MSC Virtuosa wurde daher als Hommage an die Fähigkeiten und das Fachwissen der Architekten von MSC Cruises und der Werftpartner von Chantiers de l’Atlantique benannt, die diese innovative Schiffsklasse entworfen und gebaut haben.

Die MSC Virtuosa gehört zusammen mit ihren Schwesterschiffen MSC Meraviglia, MSC Bellissima, MSC Grandiosa und MSC Euribia zur „Meraviglia-Klasse“. Hier harmoniert das beeindruckende Angebot an Bord perfekt mit dem großzügigen Raumangebot und den Reisezielen und bietet so ein unvergleichliches Kreuzfahrterlebnis.

MSC VIRTUOSA
TECHNISCHE DATEN:

BRZ: 181.541 Tonnen
Anzahl der Passagiere: 6.334
Besatzung: 1.704
Anzahl der Kabinen: 2.421
Länge / Breite / Höhe: 331 m /  43 m / 75,5 m
Max. Geschwindigkeit: 22,8 Knoten 
Inbetriebnahme: 2021


02.04.2026
St. Vincent:
Kingstown


Wie die nahegelegene Insel St. Lucia wechselte auch St. Vincent zwischen französischer und britischer Herrschaft. Dies spiegelt sich in der Vielfalt der Inselkultur wider. Auf St. Vincent herrschten die Briten 196 Jahre lang, bis zur Unabhängigkeit. In dieser Zeit war Kingstown ein bedeutender Hafen und ein wichtiges Verwaltungszentrum. Die Stadt ist auch eng mit der einst blühenden Zuckerindustrie verbunden. Da St. Vincent und die Grenadinen (SVG) eines von vielen Gebieten waren, die Zucker produzierten, erinnern Gedenkstätten in und um Kingstown an diese Geschichte.
Kingstown, seit 1979 Hauptstadt eines unabhängigen Staates, ist weiterhin das Handelszentrum von SVG. Die Stadt spielt eine zentrale Rolle in der Regierung und Verwaltung der Insel und ist zudem ein bedeutendes kulturelles Zentrum.

 

Heute sind wir mit Taxi-Tours-Bus unterwegs und werden uns ein paar Sehenswürdichkeiten anschauen.

Bamboo Footbridge
Bambusbrücke an den Dark View Falls in Chateaubelair, St. Vincent.

Es gibt eine typische Fußgängerbrücke, aber eine abenteuerlichere Alternative ist die Bambusbrücke. Zugegeben, der Untergrund ist etwas wackelig und die Brücke schwankt hin und her, aber gerade das macht die Überquerung so besonders. Auf der anderen Seite erstreckt sich eine offene Wiese inmitten eines riesigen Bambushains.

 

 

Dark View Falls
Die Dark View Falls – dieser Zwillingswasserfall in Chateaubelair zählt zu den schönsten Wasserfällen der Karibik. Die Dark View Falls bestechen durch ihre faszinierenden Zwillingswasserfälle mit einer Fallhöhe von etwa 30 und 60 Metern. Sie aus nächster Nähe zu sehen, verleiht unserem Urlaub eine ganz besondere, unvergessliche Note.


Pirates of the Caribbean dock - Wallilabou
Wir besuchen auf dieser Tagestour in St. Vincent und den Grenadinen die Originalkulisse des beliebten Films „Fluch der Karibik“. Bestaunen die zahlreichen Requisiten und Kostüme, die noch immer vor Ort zu sehen sind. Hier fühlt man sich wie ein echter Pirat! Manche von uns hatte sichtlich viel Spaß mit den Requisiten und probierten einiges aus (LOL).


Sandals Saint Vincent and Grenadines
Ein kurzer Stopp vor den Toren der Sandals-Anlage, ein paar Fotos, kurzer Spaziergang und gleich ging es wieder weiter.

Ausblicke vom Nelson Mandela Highway



03.04.2026
Grenada: Grenada

Die winzige Karibikinsel Grenada ist einer der kleinsten unabhängigen Staaten der westlichen Hemisphäre.

Bekannt als Gewürzinsel, ist sie nach Indonesien der zweitgrößte Muskatnussproduzent der Welt und ein bedeutender Produzent von Muskatblüte, Zimt, Ingwer und Nelken. Die Insel besticht zudem durch ihre wunderschöne Landschaft mit fruchtbaren Tälern, Regenwäldern und Bergseen. Ihr tropisches Klima und die traumhaften Strände locken zahlreiche Touristen an.

Die Bevölkerung ist überwiegend afrikanischer oder gemischter afrikanisch-europäischer Abstammung.



Grand Etang Lake

Im Herzen des Grand Etang Forest Reserve liegt der Grand Etang Lake, ein natürlich vorkommendes Gewässer im Krater eines erloschenen Vulkans. Dieser Süßwassersee liegt 530 m über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von etwa 36 Hektar. Zu den häufigen Sehenswürdigkeiten zählen Mona Affen, farbenfrohe tropische Vögel, Froscharten, Eidechsen und leuchtende Blüten, die die dichte Regenwaldvegetation hervorheben. Der See ist auch die Heimat einer Vielzahl von Fischen, deren Farben von Schwarz bis zu leuchtendem Kupfergold reichen.

Mona-Affe (Cercopithecus mona denti) -ist ein Altweltaffe, der in Westafrika zwischen Ghana und Kamerun lebt. Der Mona-Affe kommt auch auf der Insel Grenada vor, da er im 18. Jahrhundert an Bord von Sklavenschiffen auf dem Weg in die Neue Welt auf die Insel transportiert wurde. Er ernährt sich hauptsächlich von Früchten, frisst aber manchmal auch Insekten und Blätter. 


Laura Herb and Spice Garden
Jetzt entdecken wir Grenadas duftendes Erbe im Laura Kräuter- und Gewürzgarten, einer üppigen Oase nahe Perdmontemps in St. David. Wir erkunden mit Muskatnussschalen gepflasterte Wege, tauchen in die Vielfalt der Blumen, Gewürze und Kräuter und erfahren sehr viel über die unglaublich reiche Gewürztradition. Nicht ohne Grund, nennt man Grenada die „Gewürzinsel“

 

Grand Anse Beach 
Der Grand Anse Beach liegt an der Südwestküste Grenadas, etwa zehn Kilometer von der Hauptstadt St. George entfernt und ist somit ein idealer Ort für All-inclusive-Strandurlaube. Der sichelförmige und einfach unwiderstehliche Strand bietet einen atemberaubenden Blick auf die Grand Anse Bay.
Grand Anse ist ein sehr beliebter Strandort, wie die Vielzahl an Strandhotels, Resorts, Restaurants, Strandclubs und Geschäften in der Umgebung beweist. Dank der Länge dieses wunderschönen Strandabschnitts wirkt er jedoch nie überfüllt. Selbst wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen von St. George’s anlegen und neue Besucher auf die Insel bringen, findet man problemlos ein Plätzchen zum Entspannen im Sand.



04.04.2026
Martinique: Port de France

Martinique ist eine Insel der Kleinen Antillen und gehört zur Französischen Republik und zur Europäischen Union. Sie ist berühmt für ihre wunderschönen Strände mit kristallklarem Wasser – ein typisches Merkmal der Karibik.

Die Berge, Gärten und Wälder dieser wunderschönen Insel, die dank ihrer geringen Größe überall gut erreichbar ist! Die Vielfalt der Landschaften Martiniques, ihr kulturelles Erbe und ihren französischen Charme, der die Insel zum „kleinen französischen Paradies der Karibik“ gemacht hat sind was Besonderes.

Die Geschichte Martiniques ist sehr bewegend, geprägt von den Erinnerungen an die jahrzehntelange Sklaverei und den Vulkanausbruch von 1902, der eine ganze Stadt zerstörte.


Depaz Destillerie
Das 1635 von Jacques du Parquet, dem Neffen von Belain d'Estambuc, erbaute Anwesen „La Montagne“ war ein typisches Beispiel für ein Zuckerrohranbaugebiet. 1902 zerstörte der Ausbruch des Mont Pelée die Stadt Saint-Pierre und riss 30.000 Menschen in den Tod, darunter die gesamte Familie Depaz. Auch das Haus wurde zerstört. Victor Depaz, das einzige überlebende Familienmitglied, der zu dieser Zeit in Bordeaux studierte, beschloss, auf die Insel zurückzukehren und das Haus, das inzwischen zu einer Destillerie umgebaut worden war, wieder aufzubauen. 


Die Destillerie erstreckt sich über 80 Hektar vulkanisches Land am Fuße des Montagne Pelée, zwischen Meer und Bergen. Ihr Rum spiegelt mit seinen unverwechselbaren Aromen und Geschmacksnuancen die sorgfältige Arbeit wider, die in seine Herstellung geflossen ist. Die Regelmäßigkeit der Produktion, die Sorgfalt bei der Gärung des Zuckerrohrsafts und das vulkanische Terroir sind allesamt Details, die den Erfolg dieses landwirtschaftlichen Rums gewährleisten.

 

Schloss Depaz
Das Schloss Depaz war bis Mitte der 1980er-Jahre im Besitz der Familie Depaz und trägt noch heute zum Ruf des Depaz-Rums bei. Es zeugt von der intensiven Produktivität des Visionärs Victor Depaz, dem Schöpfer der Depaz-Rums. Erbaut zwischen 1917 und 1922, ist das Schloss Depaz ein einzigartiges Gebäude auf Martinique.



05.04.2026
Guadeloupe:
Pointe-á-Pitre

Ein Besuch in Guadeloupe ist wie eine Reise durch die schönsten Ecken unserer Welt. Links weht eine leichte Brise über die Luft und trägt einen Kitesurfer, rechts steigt Rauch vom Vulkan Soufrière auf. Dazwischen erwartet uns eine perfekt ausbalancierte Mischung aus Farben, Tradition und einem Lebensstil, der einfach traumhaft ist. „Guadeloupe: Caribbean Blues“ entführt uns in dieses paradiesische Reiseziel. Rhythmus und Musik gehören in der Karibik untrennbar zusammen.



Plage de la Caravelle

Zwischen Le Gosier und Saint-François, am Ortseingang von Sainte-Anne, liegt der Strand von Caravelle, einer der bekanntesten Strände Guadeloupes. Berühmt für seinen makellosen weißen Sand, das flache, türkisfarbene Wasser und die Kokospalmen, die wohltuenden Schatten spenden, ist er ein beliebter Ort für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Wir lassen uns von diesem kleinen karibischen Paradies verzaubern.

Diese geschützte Bucht, die zwar direkt an den berühmten Club Med Guadeloupe angrenzt, ist ein öffentlicher Strand, an dem jeder willkommen ist. Wer die Strände von Guadeloupe entdecken möchte, sollte unbedingt in Caravelle vorbeischauen: ruhiges Wasser, ideal zum Schwimmen mit der Familie, Freunden, oder nur zu zweit, eine idyllische Kulisse wie aus dem Bilderbuch und die freundliche, typisch guadeloupeanische Atmosphäre.


06.04.2026
St Maarten: Philipsburg

Philipsburg erstreckt sich wie ein schmaler Streifen aus nur vier Straßen, weniger als eine Meile lang, gesäumt von farbenfrohen Häusern, Geschäften und Restaurants – die Hauptstadt der niederländischen Seite lässt sich so ganz einfach erkunden. Zwischen dem Great Bay Beach und dem Great Salt Pond gelegen, tragen beide zur Artenvielfalt und Schönheit der Insel bei. An der Buchtseite bieten der endlose Horizont und die malerischen Ausblicke auf die nahegelegenen Inseln sowie die im wichtigsten Kreuzfahrthafen der Region vor Anker liegenden Schiffe und Yachten atemberaubende Erlebnisse, die man nirgendwo sonst findet. Am Teichufer erstreckt sich eine Kette üppiger Hügel und sanfter Hänge, die der Hauptstadt ihre charakteristische Kulisse verleihen.



MAHO – Der „Flugzeugstrand“ – Flughafen Sint Maarten

Maho Beach ist einer der berühmtesten Strände der Welt. Er liegt direkt am Ende der Start- und Landebahn des Princess Juliana International Airport (SXM) auf Sint Maarten und diente als Kulisse für unzählige Urlaubsvideos und Selfies, die viral gingen und die Flugzeuge beim Starten und Landen auf dem benachbarten Flughafen auf der niederländischen Seite zeigten.

Die Start- und Landebahn wurde ursprünglich im Zweiten Weltkrieg von der US-Armee als Drehscheibe für Suchflüge nach deutschen U-Booten errichtet. Auf der hügeligen Insel Sint Maarten gab es nur wenige geeignete Standorte für einen Flughafen; der beste war eine Sandbank zwischen Meer und Simpson Bay Lagoon.

Im Laufe der Zeit, als die Flugzeuge größer wurden, wurde Land aus der Lagune abgetrennt, um die Start- und Landebahn zu verlängern. Die Nähe der Start- und Landebahn zum Maho Beach wurde selbst zu einer Attraktion und brachte ihm den Spitznamen „Flughafenstrand“ ein. Sowohl Hotelgäste als auch Kreuzfahrtpassagiere betrachten einen Besuch am Strand als ein einzigartiges Erlebnis, das sich perfekt für Fotos und Videos eignet, da es weltweit nur wenige andere Gelegenheiten gibt, einem startenden oder fliegenden Flugzeug so nahe zu kommen (Anfahrtsbeschreibungen zum Maho Beach von den Hotels oder dem Kreuzfahrthafen finden Sie weiter unten).

Der Strand hat sich zudem zu einem globalen Hotspot für Flugzeugbeobachter entwickelt. Die spektakuläre Landung über der Maho Bay schaffte es sogar in Microsofts berühmten Flugsimulator. Auch der Start selbst ist ein beeindruckendes Ereignis, denn die Hügel von St. Maarten erheben sich steil hinter dem anderen Ende der Landebahn.


La Casa del Habano St. Maarten
Das ultimative Luxus-Zigarrenerlebnis in St. Maarten.
Luxus erwartet uns in der La Casa del Habano! Mitten im Herzen von Philipsburg am historischen Wathey Square gelegen, bietet die La Casa del Habano Ultimate Cuban Cigar Lounge ein unvergleichliches Zigarrenerlebnis. Eine erlesene Auswahl an authentischen kubanischen Premium-Zigarren, perfekt ergänzt durch edle Liköre. Exquisiter Zigarrenzubehör wie Humidore, Cutter und Feuerzeuge. Täglich von 10:00 bis 23:00 Uhr geöffnet, vereint die La Casa del Habano Geschichte, Luxus und Handwerkskunst und ist damit der ideale Rückzugsort für Aficionados. Diese Lounge wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet und bietet Zigarrenliebhabern einen Ort der Entspannung und des Genusses.


Great Bay Beach
Der Strand von St. Maartens Hauptstadt Philipsburg

Der Great Bay Beach ist zwar nicht so oft fotografiert wie St. Maartens berühmter Flughafen-/Maho-Strand, zieht aber genauso viele Besucher an. Der Strand und seine berühmte Promenade erstrecken sich kilometerweit entlang der Küste von Philipsburg, der Hauptstadt von St. Maarten. Dank des Great Bay Beach ist St. Maarten weltweit einzigartig, da seine Hauptstadt direkt am Strand liegt!

Diese Kombination macht den Great Bay Beach zu einem der lebhaftesten und kosmopolitischsten Strände von St. Maarten/St. Martin.

Der Great Bay Beach ist besonders belebt, wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen.
Wir alle nutzten hier die Zeit auf unterschiedliche Weise, der Max zum Beispiel, hat sich für zerstörung die paradiesische Ruhe mit heulendem Jetskymotor entschieden (LOL), ich dagegen für die genussvolle und ruhige Variante.


6 Seetage

Portugal/Azoren: Ponta Delgada (Sao Miguel)

Ponta Delgada ist die Hauptstadt der Azoren auf der Insel São Miguel. Hier befindet sich der Sitz der Provinzialregierung und der Hauptort der 1976 gegründeten Universität der Azoren. Die Innenstadt besteht im Wesentlichen aus dem zentralen Teil Sao Sebastião um die gleichnamige Kirche herum und dem Bereich der Kirchengemeinde São Pedro im Osten des Zentrums. Weiter um die Stadt herum liegen die beiden Orte Fajã de Baixo, der „niedrige Ort“ und Fajã de Cima, der „höhere Ort“. Ponta Delgada ist die größte Stadt der Azoren und damit zugleich das Einfallstor aus Europa und Amerika. Schon längst ist aus dem einstigen Fischerdörfchen eine richtige Großstadt geworden. Rund 65.000 Menschen leben in der Stadt. Der historische Stadtkern mit seinen zahlreichen Kirchen und historischen Gebäuden hat ein ganz besonderes Flair.



Miradouro Candelária
Ein malerischer Aussichtspunkt in Candelária, Ponta Delgada. Miradouro Candelária liegt in der Nähe des Gemeindezentrums Casa de Povo de Candelaria sowie in der Nähe des Gipfels Lomba da Cruz.

 

Miradouro de Santa Iria
Der Aussichtspunkt Santa Iria ist ein beliebter Ort auf der Insel São Miguel mit atemberaubendem Blick auf den Atlantik und die zerklüftete Küste. Er ist bequem mit dem Auto zu erreichen und liegt zwischen zwei wunderschönen Teeplantagen. Der Miradouro de Santa Iria liegt an der Nordküste von São Miguel, zwischen den Orten Ribeira Grande und Porto Formoso. Er bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die zerklüftete Küste der Insel und ist damit einer der fotogensten Orte der Azoren.


Teeplantage Chá Gorreana
Auf der Azoreninsel São Miguel gelegen, ist Gorreana die älteste noch in Betrieb befindliche Teefabrik Europas. Seit 1883 bildet die Familientradition das Fundament der Produktion. Überlieferte Verfahren werden bewahrt und so die Exzellenz jeder Ernte sichergestellt.
Das milde Klima der Azoren mit seinen mineralreichen Böden schafft ideale Bedingungen für den Teeanbau. Das Ergebnis ist ein Getränk, das für seinen einzigartigen Geschmack und seine unvergleichliche Qualität geschätzt wird.
Gorreana-Tee ist international bekannt für seine langjährige Tradition in Anbau und Vermarktung hochwertiger Tees. Angebaut in den abgeschiedenen Bergen der Azoren, fernab von Industrieabfällen, wird der Tee ohne Herbizide, Pestizide, Fungizide oder andere Konservierungsstoffe kultiviert. So bleiben seine Reinheit und sein authentischer Geschmack erhalten.
Zwischen April und Oktober ist die Gorreana-Tee-Erntezeit. Dank des günstigen Klimas der Azoren kann die Camellia sinensis-Pflanze 100% biologisch angebaut werden, was zu einem reinen und natürlichen Tee führt, der für seine Authentizität geschätzt wird.



Lagoa do Fogo
Das Naturschutzgebiet Lagoa do Fogo nimmt eine zentrale Lage auf der Insel São Miguel ein, hat eine Fläche von 506,82 Hektar und entspricht der Kollaps-Caldera des Vulkans Fogo, auch bekannt als Vulkanmassiv Serra da Água de Pau.

Der Fogo-Vulkan ist ein Zentralvulkan trachytischer Natur, der sich in den letzten 300.000 Jahren gebildet hat und über eine Gipfeleinsturz-Caldera verfügt. Caldeira do Vulcão do Fogo – die kleinste und jüngste Caldera der Insel, die vor etwa 15.000 Jahren entstand – hat eine unregelmäßige Form, einen durchschnittlichen Durchmesser von 2,8 Kilometern und wird teilweise vom Lagoa do Fogo (See) eingenommen.
Im Inneren der Caldera befinden sich etwa 40 Wasserleitungen, von denen 18 direkt in den See münden. Das Seewasser speist einige Quellen entlang seines Verlaufs und ist wichtig für die Wasserversorgung der Landkreise Vila Franca do Campo, Lagoa, Ribeira Grande und Ponta Delgada.



Caldeira Velha
Eingebettet in die Nordhänge der Sierra de Água de Pau, zählt das Naturdenkmal Caldeira Velha zu den faszinierendsten Naturlandschaften São Miguels. Dieses Schutzgebiet vereint dramatische Vulkanlandschaften, eine einzigartige Artenvielfalt und natürliche Thermalquellen zu einem magischen Ort. Caldeira Velha erstreckt sich über rund 13 Hektar und liegt in der Gemeinde Ribeira. Dieses Naturparadies mit seinen Thermalbecken liegt am Hang des Vulkans Água de Pau.

Die heißen Quellen von Caldeira Velha zählen zu den beeindruckendsten Naturschätzen von São Miguel. Obwohl der Vulkan seit dem 16. Jahrhundert inaktiv ist, strahlt er noch immer intensive innere Energie ab, die das Wasser der Thermalbecken in diesem Naturpark erwärmt. Eisenhaltiges Wasser, der Geruch von Schwefel und exotische Vegetation prägen diesen Ort – ein absolutes Wunder der Natur.


4 Seetage

Deutschland:
Hamburg